Teil 4: Die Witwe, die Politik und der Regen aus Gold
In diesem Abschnitt unserer Mockumentary widmen wir uns der wohl modernsten und zugleich absurdesten Phase: Der Beziehung zwischen Heidi Horten und der österreichischen Volkspartei.
Die Kunst der Stückelung
Unsere Recherche (unterstützt durch die fiktive Expertise von Dr. von Zitzewitz) zeigt ein faszinierendes Muster: Wenn man eine große Spende in sehr viele kleine Teile zerlegt, wird sie für das bloße Auge des Rechnungshofs quasi unsichtbar. Wir nennen das den "Horten-Tarnkappen-Effekt".
Die Fakten (satirisch aufbereitet):
- Das Motiv: Pure Nächstenliebe zur politischen Landschaft.
- Die Methode: "Pointillismus des Kapitals" – viele kleine Punkte ergeben ein sehr großes Bild.
- Die Reaktion: Fassungslose Politiker, die beteuern, dass man "kleine Aufmerksamkeiten" ja wohl noch annehmen dürfe.
Die Rechtfertigungs-Arien
Wir planen eine Montage von (geschauspielerten) Interviews mit ÖVP-Funktionären, die versuchen, die Spenden zu erklären.
"Frau Horten liebt einfach die Demokratie. Und Demokratie kostet eben... Porto. Sehr viel Porto."
Dieser Teil des Films wird besonders mutig mit den Grenzen zwischen Realität und Satire spielen.